Amalgam Alternativen

Amalgamfüllungen sind Zahnfüllungen die Quecksilber hg in Verbindungen enthalten. Weitere Bestandteile sind: Silber (Ag), Zinn (Sn), Kupfer (Cu), Indium (In) und Zink (Zn). In der modernen Zahnmedizin wird ausschließlich Silberamalgam verwendet. Amalgam ist billig und einfach zu verarbeiten. Aber es ist auch seit Langem umstritten, da das enthaltene Quecksilber an sich giftig ist.

Gesundheit und Ästhetik

Reagieren Sie allergisch auf Amalgam oder möchten Sie das Risiko gesundheitlicher Beeinträchtigungen verringern? Dann bieten sich diverse Alternativen zu alten Amalgamfüllungen. Auch die Zahnästhetik kann ein wichtiger Grund sein, diese Füllungen loszuwerden. Schließlich gibt es eine ganze Reihe von Füllstoffen, die der Zahnfarbe  ähnlicher sind als metallische Füllungen.

Amalgam Alternativen

  • einfache Kunststoffe
  • Kompositkunststoffe
  • Keramik
  • Gold

Einfache Kunststoffe sind für kleine bis mittlere Füllungen geeignet. Sie sind zahnfarben und fallen daher optisch kaum auf. Die Kosten für solche Füllungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen getragen. Die Haltbarkeit beträgt bis zu 5 Jahren. Wer eine langfristige Versorgung haben möchte investiert besser selbst und wählt eine der höherwertigen und langlebigen Varianten.

Komposite sind keramikverstärkte Kunststoffe. Auch hier ist die weitgehende Anpassung an die Zahnfarbe gegeben. Die Finanzierung erfolgt über Zuzahlung, es enstehen Ihnen anteilige Kosten. Füllungen aus diesen Materialien sind sicher, ästehtisch und halten bis zu 8 Jahren.

Keramische Füllungen gehören zu den besten Alternativen, denn sie sind lange haltbar, stabil und auch aus ästhetischer Sicht perfekt. Keramik verursacht keine Allergien und reagiert nicht mit etwa vorhandenen metallischen Füllungen. Keramik ist biologisch neutral. Zudem entspricht Keramik in der Härte dem Zahnschmelz und verfärbt sich nicht. Die anfallenden Kosten sind privat zu tragen.

Goldfüllungen sind bewährt und ebenfalls sehr hochwertig und langlebig. Die Haltbarkeit einer solchen Füllung liegt bei 20 bis 30 Jahren. Gold ist wegen seiner exakten Passung unübertroffen. Es besitzt eine „Fließfähigkeit“ die erforderlich sein kann, wenn andere Füllungen wegen zu hoher Aufbisskräfte oder Knirschverhalten beschädigt würden bzw. deren Haltbarkeit gefährdet wäre. Die Nachteile von Gold liegen in der Farbe und zunehmend auch in allergener Wirkung einiger Legierungsbestandteile. Goldfüllungen bestehen nicht aus reinem Gold, sondern auch aus anderen Metallen. Auch die Mischung unterschiedlicher metallhaltiger Füllungen ist problematisch. Haben Sie Füllungen aus verschiedenen Metallen im Mund, entstehen dort geringe elektrische Ströme, die biologisch nachteilig wirken oder zu geschmacklichen Beeinträchtigungen führen können.

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