Bohren – nein danke!

Kariesbehandlung ohne bohren

Für die Behandlung einer beginnenden Karies gibt es eine Methode, die ohne das lästige Bohren auskommt. Voraussetzung dafür bildet die Früherkennung der Karies. Regelmäßige Kontrolltermine beim Zahnarzt sind daher wichtig. Karies beginnt häufig zwischen den Kontaktstellen zwischen den Zähnen, dort wo die Zahnbürste nicht oder nur unzureichend wirkt.

Infiltration mit Kunststoff

Die ICON – Kariesinfiltration ist ein dreistufiges Verfahren bei dem in nur einer Sitzung eine beginnende Karies gestoppt wird. Dabei wird ein flüssiger Kunststoff in den betroffenen Zahn infiltriert und ausgehärtet. Der angegriffene Zahnschmelz wird verschlossen und stabilisiert. ICON kann an den Glattflächen und am Zahnzwischenraum angewendet werden.

Erhalten statt zerstören

Der größte Vorteil dieser Behandlungsmethode ist der Erhalt gesunder Zahnsubstanz. ICON verschiebt eine bisher notwendige Füllungsversorgung um Jahre. Die Methode kann angewendet werden, wenn die Karies nicht über die Schmelzschicht hinausgeht und nicht mehr als ein Drittel des Zahnes betroffen ist. ICON ist seit 2009 auf dem Markt und hat sich sowohl in klinischen Studien als auch in der Praxis bewährt. Haben Sie Fragen zur Kariesbehandlung ohne Bohren? Rufen Sie uns an!

Kariesbehandlung ohne bohren

 
ICON ist ein eingetragenes Warenzeichen.

Wasser

Wasser ist nicht nur nass

Unser Körper besteht zu etwa 75% aus Wasser. Deshalb wird Durst am besten mit Wasser gelöscht. Der Wasseranteil des Körpers ändert sich im Laufe eines Lebens, wie die nachstehende Grafik zeigt.

Neugeboren 80%
80%
Kind 75 %
75%
Erwachsener 70 %
70%
älterer Mensch 60 bis 65%
65%
Greis 55 bis 60%
60%

Weisheitszahn

Schmerzen am Weisheitszahn

entzuendung am weisheitszahn

Entzündung am Weisheitszahn

Das obenstehende Bild zeigt einen Weisheitszahn, der sich nicht richtig aufrichten konnte. Infolge dessen drückt er auf den vorderen Zahn, verursacht Beschwerden und entzündliche Prozesse. Da Weisheitszähne zum Kauen nicht benötigt werden, ist in solchen Fällen die Entfernung am sinnvollsten.

Vitamine

Vitamine für starke Knochen und Zähne

Vitamin A – Tagesbedarf 1mg

ist wichtig für den Aufbau der Schleimhäute, Vorbeugung von Zahnfleischentzündungen, Knochenbildung, Zellschutz, Wachstum, Haut, Haare und Augen. Essen Sie grünes und gelbes Gemüse, z.B. Süßkartoffel, Karotten, Kürbis, Grünkohl.

Vitamin B1 – Tagesbedarf 1,3mg

ist wichtig für den Stoffwechsel der Kohlehydrate (Zucker), Nerven, Herz und Muskeln. Essen Sie z.B. Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Weizenkeime, Sonnenblumenkerne, Sesam, Schweinefleisch, Volkorngetreide, Erbsen.

Vitamin B6 – Tagesbedarf 1,8mg

ist wichtig für Nerven, Eiwißstoffwechsel, Blutbildung. Essen Sie z.B. Kartoffeln, Bananen, Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Kohl, grüne Bohnen, Linsen, Feldsalat, Vollkornprodukte, Weizenkeime, Nüsse, Hefe, Avocado.

Vitamin C – Tagesbedarf 75mg

ist wichtig für Immunabwehr, Bildung von Bindegewebe und Knochen, Eisenverwertung, Blutbildung. Essen Sie z.B. Grünkohl!, Paprika, Tomaten, Zirtusfrüchte, Blumenkohl, Rotkraut, Weißkraut, Sauerkraut, Beeren, Kiwi.

Vitamin D – Tagesbedarf 0,005mg

ist wichtig für Knochenbildung. Essen Sie z.B. Matjeshering, Avocado, Hühnerei, Chamignons, Pilze. Darüberhinaus bildet die Haut Vitamin D bei Einwirkung von Sonnenlicht (UV Anteil).

Vitamin E – Tagesbedarf 12mg

Schutz der Zellen vor Radikalen und Oxydation. Essen Sie z.B. Nüsse, Avocado, Erbsen.

Vitamin K – Tagesbedarf 0,08mg

ist wichtig für die Blutgerinnung. Es hemmt die Säurebildung durch Karieserreger. Essen Sie z.B. Tomaten und grünes Gemüse.

Vitamin B7 – Tagesbedarf bis 0,1mg

wird auch BIOTIN genannt und ist wichtig für Haut und Haare. Essen Sie z.B. Hülsenfrüchte, Champignon, Spinat.

Vitamin B9 – Tagesbedarf 0,3mg

wird auch FOLSÄURE genannt und ist wichtig für Blutbildung und Zellteilung. Essen Sie z.B. Kartoffel, grünes Gemüse.

 

1 Milligramm (mg) = 1 Tausendstel Gramm

Diese Aufstellung ist nicht vollständig und soll Sie anregen, sich das Thema Vitamine und Ernährung immer wieder einmal genauer ins Bewußtsein zu rufen.

Zucker & Zahngesundheit

Zuckerkonsum – viel zu hoch

Zwischen Zuckerkonsum und Zahngesundheit besteht ein Zusammenhang. Zucker und Stärke bilden die Grundlage für die Säureproduktion durch Mikroorganismen. Andauernde Einwirkung von Säure greift die Zahnsubstanz an. Stichwort Karies.

Zuckerkonsum in Deutschland

Der pro Kopf Verbrauch an Zucker beträgt in Deutschland rund 36 Kilogramm. Die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung liegt bei 18 Kilogramm – und das sind auch noch knapp 50 Gramm pro Tag.

Völlig überzuckert

Zucker ist in Lebensmitteln allgegenwärtig. Achten Sie auf gemäßigten Zuckerkonsum. Auch bei Ihren Kindern ! Viele Getränke, insbesondere Limonaden, enthalten Unmengen an Zucker. Der Zuckergehalt von Cola beträgt ca. 10%. Auf einen Liter sind das rund 100g oder 33 Stück Würfelzucker. Neben Zucker enthält Cola auch Phosphorsäure. Sie greift den Zahnschmelz an. Phosphat behindert die Kalziumaufnahme im Stoffwechsel.

Und nun?

Ernähren Sie sich ausgewogen und abwechslungsreich. Vollkornprodukte sind besser als solche aus Weißmehl. Obst und Gemüse bzw. deren Inhaltsstoffe unterstützen auch die Gesundheit des Zahnfleisches ! Trinken Sie ausreichend. Am besten Wasser.

Hier geht es weiter zum Thema Vitamine.

 

zahnärztliche Prophylaxe

Vorbeugen ist besser als heilen.

Der wichtigste Beitrag zur Vorbeugung gegen Karies und Erkrankungen des Zahnfleisches ist das mehrmalige tägliche Putzen Ihrer Zähne – also eine gründliche Zahnreinigung. Dazu gehören auch die Verwendung von Zahnseide und Interdentalbürstchen, mit denen Sie die Zahnzwischenräume reinigen. Eine Zahnbürste genügt dafür nicht, weil Sie nicht alle Stellen und Zähne gleichermaßen gut erreichen. So können sich auch bei gutem Putzen Beläge und Rückstände festsetzen. Hier hilft die regelmäßige zahnärztliche Zahnreinigung.

Zwei bis vier Termine im Jahr sind ausreichend.

Diese Termine dienen auch der Früherkennung etwaiger Schäden. Die zahnärztliche Prophylaxe beinhaltet folgende Komponenten:

  • Statusbefund und Früherkennung
  • umfassende Zahnreinigung
  • Entfernung fester Zahnbeläge → Zahnstein
  • Entfernung von Plaque → Bakterienherde
  • Entfernung von Verfärbungen → Air Flow
  • Polieren der Zähne
  • Versiegeln der Zahnoberflächen

 

Zähneknirschen

Zähneknirschen – die Ursachen liegen im Verborgenen

Das Zähneknirschen (Bruxismus) erfolgt unbewusst, meist in der Nacht. Knirscher haben die Neigung auch tagsüber die Zähne aufeinander zu pressen. Durch diese übermäßige Belastung verschleißen die Zähne und werden beschädigt (Abplatzungen & Risse). Knirschen überlastet auch den Zahnhalteapparat, das Kiefergelenk, die Kaumuskulatur und andere Muskelgruppen. Starke Knirscher spüren die Belastung der Muskulatur am Morgen. Weitere bekannte Folgen des Zähneknirschens sind:

  • Schmerzen im Kiefer- und Kopf
  • Ohrenpfeifen (Tinnitus)
  • Schwindel
  • Sehstörungen
  • Übelkeit

Die Ursachen des Knirschens sind häufig psychischer Natur. Wenn Sie betroffen sind, schieben Sie das Problem nicht auf die lange Bank! Wir empfehlen Ihnen dringend die Anfertigung einer Aufbißschiene. Die Aufbißschiene wird nachts getragen und unterbindet die dauerhafte Schädigung Ihrer Zähne. Die Schiene lindert jedoch nur die Folgen des Knirschens, nicht dessen Ursachen. Der nächste Schritt kann die physio- oder psychotherapeutische Behandlung sein. Wenn Sie den Ursachen auf die Spur kommen wollen, lesen Sie entsprechende Fachartikel bzw. Fachliteratur und konsultieren Sie Ihren behandelnden Arzt!

Literaturtipp:
Total zerknirscht?
Ursachen, Folgen und Therapie des Zähneknirschens
Almuth Künkel
Taschenbuch

 

Diskutieren Sie mit!

Sind oder waren Sie Knirscher? Was sind oder waren die Ursachen? Was hat Ihnen geholfen? Nutzen Sie eine Aufbißsschiene? Welche Tipps können Sie anderen Betroffenen geben?

Interdentalbürsten

Interdentalbürsten sind das optimale Hilfsmittel für die Reinigung der schlecht zugänglichen Zahnzwischenräume. Zahnzwischenraumbürsten gibt es in verschiedenen Formen, Stärken und Größen. Wo die normale Zahnbürste nicht richtig wirksam wird, nämlich zwischen den Zähnen, verwenden Sie Interdentalbürsten. So verbessern Sie Ihre persönliche Mundhygiene und schützen sich vor unliebsamen Zahnfleischentzündungen, Karies sowie schlechtem Atem.

interdentalbürsten von TePe

Interdentalbürsten – für unterschiedlich große Zahnzwischenräume

So verwendet man Interdentalbürsten

Ermitteln Sie zunächst durch Ausprobieren die richtige Größe für den jeweiligen Zahnzwischenraum. Führen Sie die passende Interdentalbürste vorsichtig zwischen die Zähne und bewegen Sie die Bürste dann vorsichtig einige male hin und her.

interdentalbürtse im Frontzahnbereich

So verwenden Sie die Interdentalbürste im Frontzahnbereich

Im Frontzahnbereich verwenden Sie die Interdentalbürsten so wie sie sind. Für den Seitenzahnbereich bekommt die Bürste eine kleine Biegung – damit sie bequem „eingefädelt“ werden kann.

So biegen Sie die Interdentalbürste für den Seitenzahnbereich.

Für die Anwendung im Seitenzahnbereich biegen Sie den Draht über den Finger.

Zur Reinigung der Zahnzwischenräume im Seitenzahnbereich verfahren Sie genau so wie bei den Frontzähnen – vorsichtig hin und her bewegen.

Anwendung der Interdentalbürste im Seitenzahnbereich.

So verwenden Sie die Interdentalbürste im Seitenzahnbereich.

Nach der Reinigung der Zahnzwischenräume mit Wasser nachspülen. Reinigen Sie auch dann weiter wenn das Zahnfleisch wund ist oder blutet. Sofern sich nach einigen Tagen keine Besserung einstellt, vereinbaren Sie einen Termin.

Telefon: 030. 4753 6000

Weitere Informationen über Produkte zur Mundpflege erhalten Sie hier.

 

 

Mundhygiene mit Salbei

Salbei (Salvia) ist eine Pflanze deren Name aus dem lateinischen kommt. Salvare heißt HEILEN. Inhaltsstoffe des Salbei besitzen eine antioxidative und antimikrobielle Wirkung. Darum ist die Mundhygiene mit Salbei bzw. Salbeiauszügen sinvoll. Fragen Sie in der Apotheke nach Salbeipräparaten, die für Mundspülungen geeignet sind. Oder besorgen Sie sich Blätter des echten Salbei (salvia officinalis) für die Zubereitung von Tee.

mundhygiene mit salbei

echter Salbei – salvia officinalis – Quellenangabe* untenstehend

* Foto salvia officinalis – A. Barra – Mai 2008 – Real Jardín Botánico de Madrid – Plantas del Real Jardín Botánico de Madrid

Mundgeruch

Was tun gegen Mundgeruch?

Mundgeruch (Halitosis) ist der unangenehme Geruch der Ausatemluft. Etwa ein Viertel der Bevölkerung leidet darunter, häufig ohne es selbst zu bemerken. Der Geruch des eigenen Atems ist für betroffene Personen selbst nicht wahrnehmbar, weil der Geruchssinn nur auf Veränderungen in der Zusammensetzung der Geruchsstoffe anspricht. Im Umgang untereinander, also etwa im Gespräch, kann Mundgeruch ein echter Kommunikationskiller sein. Nimmt man beim Gegenüber einen üblen Halitus war, weicht man schnell zurück und ist an einer Fortsetzung des Gespräches nicht interessiert. Zumindest nicht aus der Nähe.

Wie entsteht Mundgeruch?

Chemisch erklärt ist der Mundgeruch eine Beimengung zahlreicher flüchtiger Verbindungen zur ausgeatmeten Luft. Zu den größten Stinkern zählen Subsztanzen wie Schwefelwasserstoff, Schwefelverbindungen wie Methanthiol, Stickstoffverbindungen (Amine, Diamine), Ketone wie Aceton, kurzkettige Fettsäuren und etliche weitere…

Diese Stoffe sind sämtlich Abbauprodukte organischer Substanzen, sowohl Nahrungsmittel als auch eigener Körpersäfte (Speichel) oder Körpergewebe. Der menschliche Organismus ist eine komplexe und komplizierte ‚biochemische Maschine‘.

In den meisten Fällen liegen die Ursachen für Mundgerüche im Mundraum selbst oder im Nasen-Rachenraum.

  • mangelhafte Mundhygiene
  • kariöse Zähne und Wurzelreste
  • entzündetes Zahnfleisch und Zahnfleischtaschen (Parodontitis)
  • Rückstände von Nahrungsmitteln
  • Alkoholgenuss und Rauchen
  • Infektionen des Mundraumes (Schleimhaut, Zahnfleisch)
  • … oder des Nasen- und Rachenraumes
  • Beläge des Zungenrückens
  • Pilzinfektionen

Tieferliegende Ursachen bedingt durch chronische Erkrankungen

  • Diabetes mellitus
  • Leber- und Nierenerkrankungen
  • Magen- und Darmerkrankungen (Übersäuerung)
  • Störungen der Darmflora
  • Verdauungsstörungen
  • anhaltender Hunger

Was schafft Abhilfe?

Das Überdecken schlechter Gerüche durch Dragees, Kaugummis oder Mundwässer schafft nur vorübegehend Abhilfe. Die Ursachen werden jedoch nicht beseitigt. Bei krankheitsbedingten Gerüchen müssen folglich die Grunderkrankungen therapiert werden. Im zahnmedizinischen Bereich sind folgende Maßnahmen zu ergreifen:

  • Verbesserung der Mund- und Zahnhygiene
  • Verwendung geeigneter Hilfsmittel (Zahnbürste, Zahnzwischenraumbürsten, Zahnseide, Zungenschaber)
  • Behandlung von kariösen Zähnen
  • Behandlung von Zahnfleischerkrankungen
  • professionelle Zahnreinigung (PZR)
  • Mundspülungen mit Salbeitee oder Salbeiessenzen
  • Mundspülungen mit Wasserstoffperoxidlösung*
  • häufiges Trinken**

* Wasserstoffperoxid wird in Apotheken als 3%ige Lösung verkauft. Für die Spülungen des Mundes wird diese Lösung im Verhältnis 1:10 verdünnt. Die Lösung soll nicht getrunken bzw. verschluckt werden. (Quelle: wikipedia)

** Hier wird Schwarztee empfohlen, weil der Inhaltsstoff Theaflavin das Wachstum der Plaquebakterien verhindert. (Quelle: wikipedia)