die künstliche Zahnwurzel

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… wird Implantat genannt. Implantate bestehen aus Reintitan und werden in den Kieferknochen eingesetzt. Titan wird vom Körper vollständig akzeptiert und ist daher in der chirurgischen Medizin weit verbreitet.

 

Titan hat keine allergenen Bestandteile

Nach der Einheilung bilden Implantate einen langjährigen und hochwertigen Zahnersatz. Sofern die eigene Knochensubstanz nicht ausreicht, kann der Knochen vor dem Einsetzen des Implantates aufgebaut werden. Der Knochenaufbau wird mit körpereigenem Knochen oder Ersatzmaterial ausgeführt. Ein wesentlicher Vorteil von Implantaten besteht darin, daß benachbarte Zähne nicht in Mitleidenschaft gezogen werden wie bei herkömmlichem Zahnersatz.

die Vorteile von Implantaten

  • hohe Festigkeit und Stabilität
  • lange Haltbarkeit (10 Jahre) bei guter Pflege bzw. Prophylaxe
  • Aussehen & Funktion wie ein eigener Zahn
  • Nachbarzähne werden nicht beeinträchtigt
  • die Aussprache bleibt unverändert ! oder wird verbessert
  • Implantate sind nicht anfällig für Karies
  • gesetzte Implantate verhindern weiteren Knochenabbau im Kiefer
  • keine Kleb- oder Haftstoffe, der Zahnersatz sitzt fest!

Ist ein Implantat für mich geeignet?

Sie sind über 18 Jahre, und das Knochenwachstum ist abgeschlossen. Das ist eine wichtige Voraussetzung. Eine Altersbeschränkung nach oben gibt es nicht. Sie sind grundsätzlich gesund und haben keine Zahnfleischentzündungen? Dann sind Sie grundsätzlich geeignet. Rauchen Sie? Geben Sie vor der Implantation das Rauchen auf! Bei Rauchern kommt es eher zu Schwierigkeiten. Sofern eine Zahnfleischentzündung vorliegt, muss diese erst erfolgreich beseitigt werden.

Welche Risiken gibt es?

Das Setzen eines oder mehrerer Implantate stellt einen operativen Eingriff dar, bei dem Nerven oder Gefäße verletzt werden können. Nach der OP werden Sie ein Wundgefühl und eventuell eine Schwellung haben. Seltener kommt es zu Wundinfektionen, Gefühlsstörungen der Unterlippe,  Kinn, Wange, Zunge oder Zähne. Eindeutige Risikogruppen sind Diabetiker und Raucher. Für Diabetiker gilt: Ist der Blutzuckerspiegel gut eingestellt, sind die Aussichten für eine erfolgreiche Implantation mit denen gesunder Menschen vergleichbar. Rauchern ist zu empfehlen, das Rauchen zu unterlassen, sobald die Entscheidung für ein oder mehrere Implantate gefallen ist.

Vorbereitung der Implantation

Im Vorfeld einer Implantation wird zuerst Ihr allgemeiner sowie der zanhmedizinische Gesundheitszustand festgestellt. Dazu benötigen wir sämtliche Informationen über frühere oder aktuelle Erkrankungen, Medikamenteneinnahme sowie Ihr allgemeines Befinden. Implantate brauchen eine gesunde Zahnumgebung um erfolgreich einheilen zu können. Sofern Karies oder eine Zahnfleischentzündung vorliegen, müssen diese zuerst behandelt werden ! Als einleitende Behandlung wird die professionelle Zahnreinigung empfohlen bzw. durchgeführt. Die Planung der Implantate erfolgt mit Hilfe von Röntgenaufnahmen. Es folgt die Festlegung von Art, Länge, Lage und Form der Implantate und des später folgenden Zahnersatzes. Ebenso wird festgestellt, ob ein Knochenaufbau erforderlich ist.

Ablauf der Implantation

Der Eingriff erfolgt unter lokaler Betäubung oder ggf. auch unter Vollnarkose. Zunächst wird der Kieferknochen freigelegt, das Zahnfleisch zur Seite geklappt. Der Knochen wird durch eine Bohrung für das Setzen des Implantates vorbereitet. Alsdann wird das Implantat gesetzt und das Zahnfleisch zurückgeklappt und mit einer Naht verschlossen. Sofern genug Knochensubstanz vorhanden ist, kann das Einsetzen des Implantates auch ohne Präparation des Kieferknochens erledigt werden. Während der Einheilungsphase von zwei bis sechs Monaten ist das Implantat nicht belastbar.

Im Bereich Implantologie arbeiten wir vertrauensvoll mit den Spezialisten des Dentalzentrum Pankow am Garbatyplatz 1 zusammen.